For Free Hands

Sopran & Tenor Saxophon / 7-saitige Akustik Gitarre, Percussion / E-Gitarre​ / Schlagzeug / E-Bass

Biographie

Andreas Brunn 1964 in Weimar geboren, seit dem sechsten Lebensjahr Klarinette spielend, begann im Alter von vierzehn Jahren Gitarre zu erlernen und war seit der Zeit Musiker in Bands verschiedenster Stilistiken. Andreas Brunn studierte an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar Gitarre und Musiktheorie.

Seine Komposition “Two Faces” wurde 1999 mit dem 1. Preis des Gitarrenkompositionswettbewerb Open Strings ausgezeichnet, durch das Fachmagazin AKUSTIKGitarre Deutschlandweit ausgeschrieben.

Der Gitarrist konzertierte auf diversen europäischen und asiatischen Festivals und arbeitete u.a. mit Petri Hakala, Stoyan Yankoulov, Ateshan Husseinov, Uli Bartel, Mack Goldsbury, Ralf Siedhoff, Ferenc Snetberger und konzertiert mit einem Soloprogramm. Andreas Brunn nahm bei Topo Gioa Unterricht im Congaspiel und unterrichtet Percussion nach der Ta-Ke-Ti-Na Methode.

2003 war er als Stipendiat der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin in Bulgarien und 2008 ebenfalls als Stipendiat in Finnland.

Im Sommer 2004 und 2007 hatte er die künstlerische Leitung des von der EU unterstützten Projektes “Junge Musik Karawane-Europa”, welches in beiden Jahren mit jungen Musikern aus Europa 7.500 km unterwegs war und dabei in einer Vielzahl von Ländern auf renommierten Festivals gastierte.

Vladimir Karparov wurde 1977 in Sofia geboren und absolvierte 1995 das französische Gymnasium mit Diplom. Im Alter von 13 Jahren begann er Saxophon zu spielen und konzertierte schon sehr bald mit einem bulgarischem Blasorchester. Jazz spielte er erstmalig als Straßenmusiker in Sofia. In dieser Zeit trat er sowohl mit Bigbands als auch mit kleineren Formationen auf und spielte zudem auch Rock, Soul und Ska.

Von 1995 bis `99 war seine musikalische Heimat die Staatliche Musikakademie “Pantcho Vladigerov“ in Sofia – als Schwerpunktfächer hatte Karparov Jazz- und Popularmusik gewählt.
1999 begann er in der Hamburger Hochschule für Populäre Musik Jazz zu studieren, beendete seine Studien an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin mit Erfolg.

Die Teilnahme an diversen Festivalevents, zahlreiche Konzerte und Auszeichnungen in Europa, Indien und Japan vervollständigen das Bild dieses vielseitigen Musikers. Dabei spielte er u.a. mit Theodosii Spassov, Milcho Leviev, Ivo Papasov, Okay Temis, Yaldaz Ibrahimova, Jiggs Whigham, Martin Lubenov, Gerard Presencer und John Hollenbeck.

Der deutsch-uruguayische Schlagzeuger Diego Pinéra ist in Montevideo (Uruguay) geboren und aufgewachsen. Aufgrund seiner deutscher Vorfahren lebt er nun seit mehreren Jahren in Deutschland. Er studierte Schlagzeug am Berklee College of Music (USA), an der University of Music in Havanna (Cuba) und an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Er erhielt Unterricht von Danilo Perez, Bob Moses, Jose Luis Quintana „Changuito“, Kenwood Denard.

Zurück in Uruguay gründete er das “Diego Pinera Trio” und nahm die CD “Buscando” mit dem Label Perro Andaluz auf. Schließlich kam er nach Deutschland, wo er ein Quartett in Berlin gründete – es entstanden die Alben „Reflexiones feat. Tony Lakatos“ und im Jahr 2014 folgte „Strange Ways“ im Rahmen der Jazz thing Next Generation Series. Das aktuelle Album „my Picture“ nahm Diego Pinera zusammen mit Mark Turner und Ben Street im Januar 2015 in New York auf. Zur Veröffentlichung des Album im April 2016 tourte er als Trioformation mit dem Ausnahmesaxofonisten Donny McCaslin und dem talentierten Bassisten Phil Donkin.
Als Sideman, spielte er ferner mit Musikern wie Jerry Bergonzi, Danilo Perez, Hans Glawischnig, Dan Tepfer, Alex Sipiagin, Miguel Zenon, Wilson de Oliveira, Tony Lakatos, Nene Vazquez, Joe Gallardo, Katja Riemann, Nils Wogram und Paul Brody.

Diego Pinera wurde 2015 sowie 2017 für den Musikpreis ECHO Jazz in der Kategorie „Bester
Instrumentalist des Jahres national Drums/Percussion“ nominiert.

Roberto Badoglio wurde 1984 geboren und begann nach einem Klavierstudium für einige Jahre Bass zu spielen. Mit 16 Jahren nahm erPrivatunterricht in Frankreich bei Dominique Di Piazza und in New York bei Matthew Garrison und Skuli Sverrisson. 2005/06 besuchte er das Berklee College of Music in Boston, wo er auch Gelegenheit hatte, privat mit dem Posaunisten Hal Crook zu studieren und mit der renommierten Pianistin Joanne Brackeen in ihrem Ensemble zu spielen.

Nach Berklee zog er nach NY City, schloss sich der Band der Popsängerin Adama an und spielte weiterhin in der Stadt und auf internationalen Tourneen mit vielen großen Musikern der New Yorker Szene, wie Louis Cato, Marko Djordjevic, Brad und Eliot Mason, Hara Garacci. und viele andere. Während dieser Zeit nahm er sein erstes Soloalbum „Re-Evaluation Time“ auf und veröffentlichte es 2010.

Roberto lebt derzeit in Berlin und führt die internationale Band Beyond Turbines zusammen mit Bjössi Klütsch an der Gitarre, Steve Hunt an den Tasten und Virgil Donati am Schlagzeug an. Im November 2015 haben sie ihr Debütalbum „Beyond Turbines“ veröffentlicht. 2017 veröffentlichte er sein zweites Soloalbum „Lapse Of Worry“. Im Moment ist er an verschiedenen Projekten wie „The silent Jazz Ensemble“ und der Band des Saxofonisten Reiner Hess Raumschiff Jazz und dem „Afrobeat“ -Trio des Balafonisten Aly Keyta und arbeitet mit dem Elektronik / Funk-Projekt Nu Guinea beteiligt. Roberto Bassspiel zeichnet sich durch eine einzigartige Rechtshand einzigartige Vier-Finger-Technik aus, die er als eine Mischung aus Dominique Di Piazza, Matthew Garrison und Gary Willis ansieht.

Presse

JAZZ PODIUM:

„… Andreas Brunn ist ein engagierter Gitarrist und Komponist, ein aktiver Brückenbauer und Versöhner und besonders dem Osten zugetan, nota­bene Bulgarien. … „Perpetuum five” kommt als elektrifizierter Postbop, griffiger, eckiger, kantiger, böser, wütender, jazziger. Da sind Karparov und Brunn besonders lebendig und markant. …

Und da ist der unbequeme „Magic Friday” oder man nehme „East Side Gallery Story“ als die Story eines Quar­tetts, das sich prima in der Welt zurecht­finden könnte, stattdessen aber die Lasten (zeit)historischer Aufarbeitung und Verantwortung klaglos zu Musik macht, die unbequem sein muss. Und genau dann ist sie am besten. Und auf dem Kontrabass spielt Georg Donchev noch genau den herbsüßen Mix aus grenzenlosem Jubel und alldem, was unterm Jubel noch so alles lauert. …“ Alexander Schmitz

JAZZ thing Ausgabe 106:

Wer zählen kann, ist eindeutig im Vorteil, und Bruchrechnen schadet auch nicht. 5/8, 7/8 & 13/16 das rhythmische Gewebe, das das multikulturelle Berliner Vorzeigequartett For Free Hands auf seiner neuen CD „Kalei­doscope Freedom” knüpft, und es strotzt nur so von überraschenden Wendungen und Drehungen, von Fallstricken und kniffligen Zahlenklippen.

Da spielen biografische Ver­weise ebenso eine zentrale Rolle wie die Of­fenheit für die vielen Facetten des Anderen, auf das sie in der einstigen Mauerstadt sto­ßen. Aber Biografie und Identität sind nicht alles, entscheidend ist vielmehr die selbstver­ständliche Sicherheit, mit der das Quartett die verschiedenen Facetten des elektrifi­zierten Jazz ansteuert und mit Energie auf­lädt – und auch entscheidend ist die überbordende Spiel­freude.” Stephan Hentz.

For Free Hands Live

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Konzerte

http://www.kunstfabrik-schlot.de/ 08.01.2022, 21:00 Uhr For Free Hands

Kühlungsborn, Kunsthalle

For Free Hands feat Alaa Zouiten 20:00 Uhr – Tage der Weltmusik Kühlungsborn www.kunsthalle-kuehlungsborn.de

19.00 Uhr,  www.fwkv.de  Fürstenwalder Kulturverein e.V.

Kontakt

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