BalkaNova

Balkanfolk & World Jazz

Das Projekt

Balkanfolk & World Jazz

Viktoria Lasaroff (BG) Gesang, Akkordeon, Percussion | Andreas Brunn (D) 7 saitige Akustikgitarre | Robin Draganic (CAN) Kontrabass.

Das internationale Ensemble, mit der fantastischen bulgarischen Sängerin Viktoria Lasaroff lässt in einem innovativen Stil Balkanfolk und Worldjazz miteinander verschmelzen.

BalkaNova konzertierte mit dem Bulgarischen Star Stoyan Yankoulov bei den Dürener Jazztagen. Das Ensemble veröffentlichte die Debüt CD Heart Beats bei JARO MEDIEN, auf welcher Stoyan Yankoulov als Gast mitwirkte.

BalkaNova @ MALAGA JAZZFESTIVAL

www.modernicolas.com

BalkaNova, die Stimme des Balkans … Das Echegaray Teater wird von Musik durchströmt. Was für Musik ist es? Jazz oder Opernmusik? Ich finde darauf keine Antwort, und wenn ich in die Gesichter um mich herum blicke, kann ich erkennen, dass es den anderen Menschen ebenso ergeht.
Viktoria Lasaroff, die auf der Bühne steht, singt im höchsten Sopran. Wie ist das möglich? Diese Frau hatte wenige Minuten vorher eine tiefe Stimme. Wie schafft sie das? Eine Stimme, bei der sich eure Augen mit Tränen füllen, ihr gebannt seid und schon nach einem nächsten Song fragt.

Das Trio BalkaNova, mit Horst Nonnenmacher am Kontrabass und Andreas Brunn an der siebensaitigen Akustik Gitarre, erzählen uns Geschichten und bekannte Sagen des Balkans, die in wunderschönen Liedern auf ganz einzigartige Weise Gestalt annehmen, perfekt und fehlerlos gespielt.
Jedes neue Lied wird von Viktoria mit einigen Geschichten eingeleitet, die sie inspirierten und das auf eine so besondere Art, dass wir sie verstehen, obwohl sie  Bulgarisch spricht. Die Show entwickelt sich vom intensiven Geschichtenerzählen zum Opernkonzert und kehrt dann in eine zum Jazz zurück. Wir erleben, warum Balkanova an allen Auftrittsorten großen Erfolg ernten.

Es ist offensichtlich, dass ich nicht als Einzige wie in Trance bin. Manche Zuschauer intonieren die Liedtexte aus den Gefühlen dieses Moments heraus, wie der Mann neben mir, dessen Gesang im Zuge der Emotionen lauter und lauter wird, bis seine Frau ihn bremst. Trotzdem wir ihn ganz genau hören können, zensierte niemand den Mann. Es kann doch keiner von uns so viel Stärke und Talent ignorieren. Ganz zweifellos festzustellen ist, dass das Publikum die Magie dieser Balkanband jetzt in sich aufgenommen hat.

Wer die Lieder nicht mitträllert, nimmt den Rhythmus mit den Füßen auf. Alle von uns sind mit strahlenden Augen und breitem Lächeln in Gedanken versunken, angesteckt von Viktorias heiterem Bühnenausdruck, Andreas´ Leichtigkeit beim Spiel der spektakulären siebensaitigen Gitarre und dem gedämpften Sound, den Horst dem Kontrabass entlockt. Es ist zauberhaft hier in dieser Nacht Tische und Bier mit Fremden zu teilen, die wissen, was du in diesem einen speziellen Moment fühlst.

Das war eine Nacht der Anekdoten und des Jazz, von Geschichten, Sagen und Magie. Eine Stunde Hochgenuss mit einer der besten europäischen Jazzstimmen. Eine Stunde, um echte Profis wertzuschätzen, die sich einen Namen mit ihrem speziellen und besonderen Sound machen. Gestern haben wir dank dieses Balkantrios mit den Herzen gelächelt. Lily Sánchez

Biographie


Die Sopranistin Viktoria Lasaroff wurde 1975 in Sofia (Bulgarien) geboren. Schon in Kinderschuhen stand sie im Berliner Metropol Theater auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Mit 6 Jahren erhielt sie ersten Klavier- und Akkordeonunterricht. Ihre musikalische und gesangliche Ausbildung setzte sie an der Spezialschule für Musik Georg Friedrich Händel und als Jungstudentin im Julius Stern Institut der Hochschule der Künste Berlin fort. Dort absolvierte sie ein Schulmusikstudium und ein Gesangsstudium. Seit dem Jahr 2000 sang sie mehrere Opernpartien im Mezzo- als auch im Sopranfach.

Ihren warmen facettenreichen Stimmklang und ihre vielseitigen darstellerischen Fähigkeiten zeigte sie sowohl in Hosenrollen wie dem jugendlichen Verführer Blansac in „La scala di seta“ von G.Rossini als auch als Femme Fatal Lavina in der Neuzeller Inszenierung „Die Ganz von Kairo“ von W.A. Mozart. Eine private Ausbildung im Jazzgesang bei Doro Dalg, Judy Niemack und Kara Johnstad sowie Seminare und Workshops in den Bereichen Brasilianischer Musik und Gesängen des Balkans erweiterten Ihr stilistisches Repertoire.

In zahlreichen Liederabenden „Slavianska Dushá“ mit der ukrainischen Pianistin Olga Romanchenko vereinen sich Ihre bulgarischen Wurzeln mit Ihrer klassischen Gesangskultur in Liedern bulgarischer und anderer Komponisten des slawischen Raums zu einem ergreifenden Klangerlebnis. An der Seite des Gitarristen Andreas Brunn und des Bassisten Klaus Axenkopf verwandelt sich in einer exotischen Mischung aus Melodien des Balkans und kreativen Jazzklängen ihr gesamter kultureller und musikalischer Background in klingende Emotion.

Andreas Brunn 1964 in Weimar geboren, seit dem sechsten Lebensjahr Klarinette spielend, begann im Alter von vierzehn Jahren Gitarre zu erlernen und war seit der Zeit Musiker in Bands verschiedenster Stilistiken. Andreas Brunn studierte an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar Gitarre und Musiktheorie.

Seine Komposition “Two Faces” wurde 1999 mit dem 1. Preis des Gitarrenkompositionswettbewerb Open Strings ausgezeichnet, durch das Fachmagazin AKUSTIKGitarre Deutschlandweit ausgeschrieben.

Der Gitarrist konzertierte auf diversen europäischen und asiatischen Festivals und arbeitete u.a. mit Petri Hakala, Stoyan Yankoulov, Ateshan Husseinov, Uli Bartel, Mack Goldsbury, Ralf Siedhoff, Ferenc Snetberger und konzertiert mit einem Soloprogramm. Andreas Brunn nahm bei Topo Gioa Unterricht im Congaspiel und unterrichtet Percussion nach der Ta-Ke-Ti-Na Methode.

2003 war er als Stipendiat der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin in Bulgarien und 2008 ebenfalls als Stipendiat in Finnland.

Im Sommer 2004 und 2007 hatte er die künstlerische Leitung des von der EU unterstützten Projektes “Junge Musik Karawane-Europa”, welches in beiden Jahren mit jungen Musikern aus Europa 7.500 km unterwegs war und dabei in einer Vielzahl von Ländern auf renommierten Festivals gastierte.

Der Kontrabassist Horst Nonnenmacher wurde 1962 in Tübingen geboren. Sein musikalischer Einstieg begann 1979 in einer Hard-Rock Band. Sein weit gestreutes Spektrum an musikalischem Interesse brachte ihn anschließend zu seinem klassischen Kontrabass-Studium an der HdK Berlin. 

Als Gründungsmitglied der legendären “Association Urbanétique” und als Mitglied weiterer aktueller Jazz-Projekte wie dem “Hannes Zerbe Quartett Bukolik” oder dem “Modern Klezmer Quartett” etablierte er sich als feste Größe in der deutschen und internationalen Jazzszene.

Er arbeitete u. A. mit Paul Bley, Mircea Tiberian, Alexander von Schlippenbach und Sam Rivers zusammen. Als kreativer Musiker und Komponist bekannt, spielt er mit vielen Künstlern auch außerhalb der Jazzszene wie z.B. in der Afrobrasilianischen Band “Oloyé” zusammen mit der brasilianischen Sängerin Eutália de Carvalho.

Horst Nonnenmacher komponierte und arrangierte die Musiken für die Varieté-Show “Mythology” und für den “Carmen Miranda Revuepavillon” und ist als Stimmführer der Kontrabässe Mitglied im “Junges Orchester der FU Berlin”. Bis heute hat er zahlreiche Tourneen, CD-Aufnahmen, Funk- und Livemitschnitte unter anderen mit Nena zu verzeichnen. Seine musikalischen Aktivitäten reichen weit und so konzertierte er von den USA über Australien nach ganz Europa und zurück nach Deutschland zu Auftritten z.B beim Moers Festival und beim Jazzfest Berlin.

Presse

FREIES WORT ILMENAU mit „BalkaNova” kam der Herbst

“ … Das bulgarisch-deutsche Trio BalkaNova eröffnete mit seinem Konzert in der Stadtbibliothek den JazzHerbst Ilmenau 2013. Jazz hat seine eigenen Fans und seine eigenen Färbungen: BalkaNova mixten Jazz mit bulgarischen und südslawischen Einflüssen. Das machte einerseits einen zusätzlichen Reiz aus, andererseits brachte diese Verbindung auch eine gewisse Fremdheit mit sich…“

CD – Rezension: JAZZPODIUM 
BalkaNova – Heart Beats – Bos Rec 228-12

Featuring Stoyan Yankoulov

“ … Bulgarien bestimmt den Kulturkreis, der es dem sympathischen 7string-Akustiker und Musikaktivisten Andreas Brunn bei seinem sanften Feldzug gegen Länder- und Kulturgrenzen am meisten angetan hat. Bereits 2010 legten Brunn und der herausragende Saxophonist Vladimir Karparov, der jenen wichtigen Anteil an Regionalität mitbringt, ihre “East Side Story” vor, und die war natürlich viel mehr als just dies, weil die andere, die stumme Hälfte immer mitschwang in den – da noch wortlosen – Botschaften…

BalkaNova live

Konzerte

08.10.2022, 20:00, Kulturraum Zwinglikirche www.kulturraum-zwinglikirche.de

BalkaNova @ KlassMo

26.06.2022, 16:00, KlassMo – Cafe & Gästehaus mit Kulturwerkstatt www.klassmo.de

06.05.2022, 20:00, Café Tasso, www.cafe-tasso.de

Kontakt

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